8. 2. 3019 Amadeu-Antonio-Stiftung - Aufruf zur Gesinnungsschnüffelei?

Die Amadeu-Antonio-Stiftung macht wieder einmal von sich reden. Sie hatte die Broschüre „Ene, mene, muh“ herausgegeben, einen umstrittenen Ratgeber, der Erzieherinnen und Erziehern in Kitas eine Strategie im Umgang mit Kindern aus rechtsextremen Elternhäusern vermitteln  sollte. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat das Vorwort dazu geschrieben. Ihr Haus hat den Druck der Broschüre mit 4.600 Euro mitfinanziert. Sie hat diesen Ratgeber gegen jede Kritik verteidigt, als sich Leser verwundert die Augen rieben und sich fragten, ob sie das nur geträumt hätten, oder ob das da wirklich schwarz auf weiß stehe. Dass nämlich Töchter rechter Eltern Zöpfe trügen und Söhne einen Hang zur körperlichen Ertüchtigung hätten. Und wie es sein könne, dass ausgerechnet das Bundesfamilienministerium mit Steuermitteln dazu beigetragen habe, solche Klischees zu zementieren? Werden da Zöpfe tragende Mädchen wie auch Jungen in Sportvereinen stigmatisiert?
Das ist schon ein paar Tage her, aber mittlerweise mus sich das Verwaltungsgericht Berlin mit der Problematik befassen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

Pars pro toto. Derlei Stiftungen, Vereine und andere NGO (Non-Gouverment-Organisationen) gibt es zuhauf, ausschließlich auf der linken Seite des politischen Lebens in unserem Staate.
Dort werden sie als „Gutmenschen“, besser Gut-Organisationen, mit Steuermitteln am Leben gehalten.

Ihr Hauptzweck besteht darin, die Gründe, derentwegen sie ins Leben gerufen worden sind, fein säuberlich zu notieren. Und je mehr Gründe sie finden, desto wichtiger ist ihre Tätigkeit und desto mehr Geld gibt es vom Staat. Ist es da ein Wunder, dass Organisationen gegen den Rassismus überall rassistische Umtriebe wittern, zuletzt in Potsdam, weil dort beim Sinterklaas-Fest die Zwaarte Piets ihre Gesichte schwarz färbten? Das Nähere findet man hier:
http://potsdamer-demokraten.de/cms/zeigeBereich/5/zeigeText/1568/23-6-2015-sinterklaasfest-im-hollaendischen-viertel.html

Oder die vielfältigen NGO gegen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten oder gar Nazis. Auch die kümmern sich längst nicht mehr nur um tatsächliche Nazi-Umtriebe, sondern wittern zum Beweis ihrer Existenzberechtigung überall Unrat mit dem Ergebnis, dass alle, die beispielsweise Kritik an der Flüchtlingspolitik üben, als Rechte oder Nazis gebrandmarkt werden.

Insofern tragen diese NGO einen erheblichen Teil zur Spaltung unserer Gesellschaft bei und werden dabei auch noch mit Steuergeldern unterstützt.
Als ob wir das Geld nicht an anderer Stelle nötiger hätten!